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Die Geschichte des Rhodesian Ridgeback - in Kurzform |
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| Als 1652 die ersten weißen Neulinge am Kap von Südafrika zu siedeln begannen, entdeckten sie, dass die örtlichen Hottentotten Stämme halb domestizierte Hunde in ihren Siedlungen hielten. Diese kleinen Hunde hatten spitze Ohren und einen Rückenkamm, auf dem das Fell in entgegen gesetzter Richtung wuchs. Obwohl sich diese Hunde, über mehrere hundert Jahre, mit den Hunden der Siedler kreuzten, blieb der Rückenkamm über die Generationen hinweg erhalten. | |||||
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Hottentotten. Nach D. Livingstone |
Eine Zeichnung von 1882 aus dem Buch von Frederick Selous "Travel & Adventure in Africa" |
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| Heute gelten drei Männer als verantwortlich dafür, dass der Rhodesian Ridgeback zu dem wurde, wie wir ihn heute kennen. Das waren Charles Helm, Cornelius van Rooyen und Francis Barnes. | |||||
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Rev. Charles D. Helm |
Cornelius J. van Rooyen |
Francis R. Barnes |
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| Der Geistliche Charles Helm, brachte 1875 auf seiner Reise nach Plumtree zwei Hündinnen mit Ridge, Powder und Lorna, aus dem Swellendam Distrikt am Kap nach Südwestrhodesien (heute Simbabwe) mit, um hier eine Mission zu übernehmen. Da es im Gebiet um die Mission keinen weiteren Ort gab, kamen alle Reisenden in die Mission von Charles Helm. Hier war es auch, wo Helm sich mit dem berühmten Löwenjäger Van Rooyen anfreundete. | |||||
| Helm´s Hündinnen kreuzten
sich mit Van Rooyen´s Jagdhund Meute. Die Welpen dieser Verbindungen sorgten
für die Ausbreitung des Ridges. Obwohl Helm die Qualitäten seiner
Hottentottenhunde sehr gut kannte, ist sein Anteil an der Zucht eher zufällig, aber dennoch ein
erster, glücklicher Schritt für den Rhodesian Ridgeback. |
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Die Jagdhundmeute des Cornelius
Johannes van Rooyen´s war ursprünglich eine Mischung aus diversen Rassen wie
Pointer, Irische Terrier, Collie, Bulldog/Greyhound Mischlingen und
Greyhounds. Van Rooyen hatte einen schier unglaublichen "Verschleiß" an
Jagdhunden. Es wird vermutet, dass auf seinen Jagdzügen etwa 70 Hunde
jährlich umkamen. Van Rooyen erkannte schnell die jagdlichen Vorzüge der
Hottentottenhunde und kreuzte diese dann gezielt in seine Meute ein. Man
kann heute nicht mit Sicherheit sagen, ob Van Rooyen bei der Auswahl seine
Hunde Wert auf einen Ridge legte, jedoch züchtete er eine sehr belastbare
und hoch geschätzte Hundemeute, die als "Van Rooyen´s Löwenhunde" bekannt
wurden. Heute wissen wir, dass die Ridge tragenden Hunde der Meute sich bei
der Löwenjagd besonders bewährten, so dass sie in ausreichender Anzahl
überlebten und somit das Merkmal des Rückenkamms gefestigt wurde. |
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| Francis R. Barnes ist die
prominenteste Persönlichkeit der Rhodesian Ridgeback Geschichte. Barnes war
es auch, der zwischen 1922 und 1924 den ersten Rassestandard für Rhodesian
Ridgebacks förderte. |
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| Barnes erwarb
mit "Dingo" seinen
ersten Ridge tragenden Rüden aus der Dewsbury Meute von Graham Stacey.
Stacey`s Hunde waren direkte Abkömmlinge von Van Rooyen's Hunden. Barnes war
ein erfahrener Hundezüchter und Mitbegründer des "Salisbury Kennel Club".
Francis Barnes züchtete Ridgebacks unter dem Zwingernamen "Eskdale", benannt
nach der Farm auf der er lebte.
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| Barnes sah es als seine
Aufgabe an, den bisher nur als Ridge tragenden Jäger bekannten Hund, als
eigene Rasse zu züchten und zu etablieren. Für diese Leistung sollten
ihm alle Freunde des Rhodesian Ridgeback ewig danken. |
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| Wo liegt eigentlich der Ursprung des Rückenkammes ? Dieses kann niemand mit Sicherheit sagen. Die plausibelste Theorie ist jedoch die, dass frühe asiatische Seefahrer mit Stämmen der afrikanischen Westküste Handel trieben. Da die asiatischen Seefahrer auch Ziegen und Schafe als Nahrungsvorrat mit sich führten, kann vermutet werden, dass auch Hunde auf den Schiffen mitgeführt wurden. Es ist denkbar, dass der Rhodesian Ridgeback und der Tai Ridgeback somit gemeinsame Vorfahren haben. Für diese Theorie spricht auch, dass beide Hunderassen einen Ridge tragen, und bei beiden Rassen der Dermoid Sinus als Erbkrankheit auftritt. | |||||
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Vernon Brisley, Jäger und Landwirt, mit einem Teil seiner "Viking" Meute |
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